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01.05.1998

Hygienebranche weiter unter Druck

Mitglieder des Industrieverbandes Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) dennoch verhalten optimistisch

Düsseldorf

Der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) repräsentiert eine Branche, mit der Konsumenten tagtäglich zu tun haben. Ein Höchstmaß an Hygiene, an Sicherheit für Mensch und Tier erwartet die Bevölkerung von allen, die Lebensmittel herstellen, Speisen zubereiten, Gebäude pflegen, Wäsche reinigen oder Patienten versorgen.

Auf der Mitgliederversammlung der IHO beurteilte der Vorsitzende, Dr. Ulrich Schilp, in Anwesenheit der Anbieter von Produkten für Metallverarbeitung, Ernährungsindustrie, Landwirtschaft, Großküchen, Gebäudereinigung, Wäschereien oder auch Krankenhäuser die Marktlage der Branche als "unverändert ungünstig".

Die wirtschaftliche Lage des Agrarsektor, des Gesundheitssektors oder des Hotel- und Gaststättengewerbes führe zu einem schrumpfenden Markt für die Hygienebranche. Konzentrationsprozesse auf Abnehmerseite verschärften diese Entwicklung und brächten Umsatz- und Ertragseinbußen mit sich.
   
Dennoch würden die Bemühungen zur Verbesserung des Herstellerservices verstärkt. Dazu gehöre zum einen, daß die Branche nach immer neuen Möglichkeiten strebe, den Ressourcenverbrauch umweltschonend zu minimieren und die Sicherheit der Wirkung und der Anwendung der Produkte zu erhöhen. Zum anderen bestehe die Verbesserung auch im Ausbau des personalintensiven Dienstleistungsbereiches vor Ort. Hier sieht Schilp gute Chanchen für neue Arbeitsplätze.

Informationsbroschüre und Jahresbericht über den Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz, kooperatives Mitglied im Verband der Chemischen Industrie, können direkt beim Verband in Düsseldorf ( Tel.: 0211 - 67931 - 82) angefragt und ab Sommer 1998 unter www.iho.de abgerufen werden.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Walter Gekeler, IHO